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Projekt "Älter werden in der Pflege"

Immer mehr pflegebedürftige Menschen und immer weniger Pflegepersonal, diese gegenläufige Entwicklung wird in der kommenden Dekade nicht mehr aufzuhalten sein. Jedoch gibt es immer noch zu wenig betriebliche Lösungsansätze, mit denen Einrichtungen Ihren Bedarf an qualifiziertem und leistungsfähigem Pflegepersonal sichern können.

Das praxisbezogenen Entwicklungs- und Beratungsprojekt "Älter werden in der Pflege" sollte hier Abhilfe schaffen. In einer Laufzeit vom 01.10.2008 bis 30.09.2010 haben die BGW und das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) gemeinsam mit je zwei Altenpflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und ambulanten Pflegediensten demografiefeste Handlungsstrategien entwickelt und erprobt. Dieses Vorhaben wurde von der Robert Bosch Stiftung gefördert.
Auf der Grundlage eines differenzierten Betriebs-Checks, in dem die betriebliche Alterstruktur sowie die Arbeitssituation der Beschäftigten ermittelt wurden, konnten für jede Einrichtung in einem Strategie-Workshop die vordringlichsten Bedarfe und Handlungsfelder identifiziert werden. Die Entwicklung und der Anschub von Lösungsstrategien sollten die Einrichtungen dann in die Lage versetzen, die Anforderungen des demografischen Wandels besser bewältigen zu können.

Neben der Entwicklung und Erprobung bedarfsorientierter demografiefester Unternehmensstrategien in den sechs Pilotbetrieben bestanden weitere Projektziele in der Verbreitung der Projektergebnisse sowie in der Förderung der Netzwerkbildung, so dass interessierte Pflegeeinrichtungen sich über die Ergebnisse informieren und miteinander in Diskussion treten können.


Veröffentlichungen und Projektergebnisse


Projekt-Veranstaltungen

Der 4. Erfahrungsaustausch und Netzwerktreffen fand am 3. Mai 2012 in Münster statt. Er stand unter dem Motto "Pflege von und für Menschen mit Migrationshintergrund". Dabei diskutierten die Teilnehmenden im Plenum und in Workshops wichtige Aspekte rund um den Themenschwerpunkt "kultursensible Pflege". Expertinnen gaben im Rahmen ihrer Präsentationen wichtige Impulse. Dabei ging es unter anderem um die Anwerbung von Pflegekräften im Ausland, sowie um Integrationsmöglichkeiten von Pflegekräften mit Migrationshintergrund und dafür erforderliche personelle und organisatorische Rahmenbedingungen. Diskutiert wurden darüber hinaus die Voraussetzungen für eine kultursensible Pflege in den Betrieben.

Haben Sie Interesse an den Vorträgen aus dieser Veranstaltung? Auf Anfrage senden wir Ihnen folgende Präsentationen gerne zu:

  • Nilgün Demirubuz , MEDIAN Kliniken Bad Oeynhausen/Bad Salzuflen
    "Kultursensible Versorgung – Warum?"
  • Maya Stagge, Zentrum für Pflegeforschung und Beratung (ZePB) Hochschule Bremen
    "Multikulturelle Teams in der Altenpflege – Herausforderungen und Chancen"
  • Yüce Yilmaz-Aslan, Universität Bielefeld Fakultät für Gesundheitswissenschaften AG Epidemiologie & International Public Health
    "Verbesserung der häuslichen Pflege von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland"


Hauptverwaltung
Herr Stephan Köhler
Pappelallee  33/35/37
22089 Hamburg
Telefon: (040) 202 07 - 47 13

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