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Illustration einer Fachkraft für Arbeitssicherheit mit zwei Personen im Kittel

Arbeitsschutz organisieren – Pflichtaufgabe jedes Unternehmens

Als Unternehmerin oder Unternehmer managen Sie die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz Ihrer Beschäftigten. Bei der Organisation des Arbeitsschutzes sind Sie aber nicht auf sich allein gestellt.

Was zu regeln ist, wer Sie unterstützt und in welcher Form – ein kompakter Überblick:

Ziel ist es, dass alle Beschäftigten gesund und sicher arbeiten können.

In der DGUV-Vorschrift 2 ("Unfallverhütungsvorschrift – Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit") ist geregelt, dass jedes Unternehmen, das Personal beschäftigt, sich beim Arbeits- und Gesundheitsschutz von einem Betriebsarzt oder einer Betriebsärztin und einer Fachkraft für Arbeitssicherheit beraten und unterstützen lassen muss.

Funktionierender Arbeitsschutz ist mehr als nur eine gesetzliche Pflicht. Er ist eine verantwortungsvolle und eine lohnende Aufgabe und sichert Ihnen reibungslose betriebliche Abläufe. Erkennbare unternehmerische Vorsorge sorgt für Bonuspunkte bei Beschäftigten.
Ein gut organisierter Arbeitsschutz …

  • verhindert vermeidbare Verletzungen und Erkrankungen,
  • wirkt sich positiv auf die Gesundheit Ihrer Beschäftigten aus,
  • reduziert die Kosten für Personalausfall und sichert betriebliche Abläufe,
  • steigert das Engagement und die Motivation der Beschäftigten und die Qualität ihrer Arbeit.

Ein sicherer und gesunder Arbeitsplatz ist ein attraktiver Arbeitsplatz.

Wie sollten Sie jetzt vorgehen?

Zwei zentrale Aufgaben sollten Sie von Anfang regeln:

Schritt 1 – passende Betreuungsform auswählen

Wählen Sie die für Ihr Unternehmen passende Betreuungsform für die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung. Damit sichern Sie sich die für Sie geeignete Unterstützung.

Die Kooperationspartnerinnen und -partner können ihren Kundinnen und Kunden ein umfassendes Servicepaket im Arbeits- und Gesundheitsschutz anbieten, hinter dem die BGW als leistungsstarke und verlässliche Partnerin steht.

Sie haben bereits eine Betreuung eingerichtet? Informieren Sie sich über die Ihnen zustehenden Leistungen. Ein Blick in Ihren Betreuungsvertrag lohnt sich! Fragen Sie bei Ihrem Vertragspartner nach oder kontaktieren Sie die BGW!

Sie haben Fragen oder benötigen Beratung?
Telefon: 040.20207-4898 und Mail: Praev.Kleinbetriebe@bgw-online.de

Schritt 2 – Gefährdungsbeurteilung durchführen

Führen Sie eine Gefährdungsbeurteilung durch. Sie betrachten dabei jeden Bereich Ihres Unternehmens und ermitteln und beurteilen die jeweiligen Risiken. Wenn erforderlich, legen Sie Schutzziele und Maßnahmen fest.

Mit einer laufend dokumentierten Gefährdungsbeurteilung erfüllen Sie Ihre gesetzliche Pflicht und haben alle Risiken in Ihrem Unternehmen im Blick.

Zur Durchführung stehen Ihnen branchenspezifische Arbeitshilfen zur Verfügung. Für einige Branchen steht auch eine Online-Gefährdungsbeurteilung zur Verfügung.

Sie kommen alleine nicht bei allen Punkten der GFB weiter? Ihre zuständige Fachkraft für Arbeitssicherheit oder Ihre zuständige Betriebsärztin bzw. Ihr zuständiger Betriebsarzt unterstützen Sie hierbei. Fragen Sie dort nach.

Zusätzlich müssen Sie die Erste Hilfe und die arbeitsmedizinische Vorsorge regeln. Dabei können Sie auf verschiedene Arbeitshilfen der BGW zurückgreifen.

18.02.2021

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