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Portrait Frau Ludwig-Hartmann - Kampagne "kommmitmensch"

kommmitmensch

"Die Kampagne lädt ein, für eine gute Sache zu kämpfen"

Ernsthaftigkeit, Lust und Authentizität: Das zeichne eine gute Präventionskultur aus, sagt BGW-Beraterin Julia Ludwig-Hartmann, die mit ihrer Persönlichkeit für die Ziele und Inhalte der neuen Präventionskampagne "kommmitmensch" einsteht.

Interview: Warum ich ein Kommitmensch bin

Möchten auch Sie andere mit Ihren Ideen und Ihrem guten Beispiel inspirieren? Dann sagen Sie uns, was für Sie persönlich eine gute Kultur der Prävention ausmacht. Worauf kommt es an? Vervollständigen Sie den Satz „Präventionskultur ist ..." und schicken Sie uns Ihr Zitat.

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Mit gutem Beispiel inspirieren: gesund und motivierend führen

Arbeit gesund und sicher gestalten – für andere und für sich selbst. "kommmitmensch" zeigt auf sechs Handlungsfeldern, wie Sie den Einstieg finden. Oder wenn Sie schon auf dem Weg sind, wie Sie systematisch besser werden können.

Das Thema Führung ist eins von sechs Handlungsfeldern, die die Kultur der Prävention eines Betriebs ausmachen. Führungskräfte sind Vorbilder, sie treiben an und geben Impulse für eine Kultur der Prävention. Ihr Engagement kann weit über die gesetzlich verankerte Fürsorgepflicht hinausgehen, indem sie Sicherheit und Gesundheit zu ihrem persönlichen Anliegen machen: zum Beispiel durch das Schaffen von Rahmenbedingunen für ein gutes Betriebsklima und ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld.

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Die sechs Handlungsfelder

Führungskräfte sind Vorbilder, sie geben Impulse für eine Kultur der Prävention. Ihr Engagement kann weit über die gesetzlich verankerte Fürsorgepflicht hinausgehen, indem sie Sicherheit und Gesundheit zu ihrem persönlichen Anliegen machen: zum Beispiel durch das Schaffen von Rahmenbedingungen für ein gutes Betriebsklima und ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld. Doch es geht noch mehr: Mit ihren Verhaltensweisen beeinflussen sie die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden – ob positiv oder negativ.

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(Konstruktiv) miteinander reden und Informationen auszutauschen ist gesund – und eine wesentliche Voraussetzung dafür, um erfolgreich sicher und gesund miteinander arbeiten zu können.

Zu einer bewusst gestalteten Kommunikation im Betrieb gehören aktives Zuhören ebenso wie transparente Entscheidungen, regelmäßige differenzierte Rückmeldungen und funktionierende Kommunikationswege.

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Beschäftigte einzubinden, ihr Wissen für über den Arbeitsplatz und für einen sicheren und gesunden Betrieb zu nutzen, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer gelebten Präventionskultur. Aufgabe der Führungskräfte ist es, die entsprechenden organisatorischen Rahmenbedingungen zu schaffen und dafür zu sorgen, dass gemeinsam erarbeitete Ergebnisse umgesetzt werden. Auch die betrieblichen Interessenvertretungen sind hierbei wichtige Ansprechpersonen und Multiplikatorinnen, Multiplikatoren.

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Die Fehlerkultur ist ein guter Gradmesser dafür, wie Betriebe mit kritischen Situationen umgehen. Werden Fehler, Beinahe-Unfälle oder auch Gewaltsituationen nicht verschwiegen, sondern offen diskutiert und systematisch ausgewertet, lassen sich schwerwiegende Zwischenfälle künftig besser verhindern. Führungskräften kommt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle zu. Ihre Haltung beeinflusst maßgeblich, ob ein offenes, vertrauensvolles Klima entsteht, das es erlaubt, solche Vorfälle systematisch zu bearbeiten und zu vermeiden.

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Wo Menschen zusammenarbeiten, bleiben Konflikte nicht aus. Gerade in sozialen, medizinischen oder pflegerischen Berufen, in denen Beschäftigte und Führungskräfte generell hohen Anforderungen ausgesetzt sind, herrscht oft ein denkbar schlechtes Betriebsklima. Und das wirkt sich ungünstig auf Gesundheit und Sicherheitsverhalten jedes und jeder Einzelnen aus. Ein gutes soziales Klima, geprägt von Vertrauen, Respekt und Wertschätzung, basiert auf gemeinsamen Werten und Regeln – und dem offenen Austausch darüber.

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Betriebe, die Sicherheit und Gesundheit immer mitdenken, investieren in ihre Präventionskultur. Die sichert nicht nur ein niedriges Unfallrisiko. Sie bietet auch einen Mehrwert, unter anderem durch geringere Ausfallzeiten und einen Zugewinn an Qualität und Attraktivität. So liegt das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Investitionen in Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz nach Forschungsergebnissen der Justus-Liebig-Universität Gießen bei 1,6. Das bedeutet: Für 100 Euro, die in Gesundheit und Sicherheit investiert werden, stehen langfristig 160 Euro Ertrag zu Buche.

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Von Anfang an mitgedacht

Sichere und gesunde Arbeitsplätze sind die beste Voraussetzung für ein gesundes und leistungsfähiges Team – und damit die Basis für eine gelebte Präventionskultur. Hier spielt die Gefährdungsbeurteilung eine wichtige Rolle: Denn jede Tätigkeit und jeder Arbeitsplatz, in der Kita, am Pflegebett oder in der Arztpraxis, birgt mögliche Gefahrenquellen. Wer mit der Gefährdungsbeurteilung Arbeitsbedingungen analysiert und notwendige Maßnahmen veranlasst, hat potenzielle Risiken und Belastungen stets im Blick. Damit alle gesund bleiben.

Jetzt bequem per Mausklick die Arbeitswelt sicher und gesund gestalten

Video-Beitrag: "Austicken ist so Neunziger"

Quelle: DGUV

Auf der Kampagnen-Website finden Sie Versionen des Films mit Untertitelung, Audiodeskription sowie in englischer Sprache.

26.04.2018

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