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Kampagne "kommmitmensch", Illustration zum Handlungsfeld Kommunikation mit Schriftzug "Gute Kommunikation ist ..."

Mit Kommunikation: richtige Entscheidungen treffen

Miteinander reden ist gesund – und die Grundvoraussetzung dafür, dass alle gesund und sicher arbeiten können. Funktionierende Kommunikationswege und der regelmäßige Austausch von Informationen helfen dabei, Missverständnisse und Gefährdungen zu vermeiden. Sie gewährleisten, dass relevante Informationen allen, die sie benötigen, zur Verfügung stehen – und die Arbeit im Team funktioniert. Miteinander reden ist gesund – und die Grundvoraussetzung dafür, dass alle gesund und sicher arbeiten können. Funktionierende Kommunikationswege und der regelmäßige Austausch von Informationen helfen dabei, Missverständnisse und Gefährdungen zu vermeiden. Sie gewährleisten, dass relevante Informationen allen, die sie benötigen, zur Verfügung stehen – und das Miteinander funktioniert.

Anleiten und unterweisen

Mit Unterweisungen qualifizieren Sie Ihre Beschäftigten, sich im Betrieb sicher und gesundheitsförderlich zu verhalten. So sorgen Sie dafür, dass alle wissen, wie man sich richtig verhält. Dabei ist eine gelungene Unterweisung keine trockene Belehrung, sondern eine lebendig gestaltete Fortbildung. Betrachten Sie die Unterweisung deshalb nicht nur als gesetzliche Pflicht, sondern auch als Chance, Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den betrieblichen Arbeitsschutz einzubinden.

Kommunikation vereinbaren und bewusst gestalten

Funktionierende Kommunikationswege helfen dabei, Missverständnisse und Konflikte im Arbeitsalltag zu vermeiden. Ob Mitarbeitergespräche, Team- oder Bereichsbesprechungen, Ideen-Treffen oder auch der informelle Austausch beim Betriebssport – der betriebliche Alltag bietet viele Anlässe regelmäßig Informationen, Ideen und Probleme auszutauschen.

Konflikte konstruktiv lösen

Spätestens wenn aus Missverständnissen und kleinen Versäumnissen ein Konflikt entstanden ist, müssen Probleme offen angesprochen und gemeinsam nach Lösungen gesucht werden. Hier haben Führungskräfte eine Schlüsselposition. Sie setzen mit einer konstruktiven Gesprächsführung ein Zeichen für eine wertschätzende offene Unternehmenskultur.

Kommunikation als Schlüssel zur interkulturellen Zusammenarbeit

In Bereichen wie der Pflege werden ausländische Fachkräfte dringend gesucht. Doch ihre Integration ist kein Selbstläufer. Unternehmen tun gut daran, die interkulturelle Zusammenarbeit gezielt vorzubereiten. Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Kommunikation. Was alles dazu gehört, berichtet der Beitrag „Gut vorbereitet hält länger“, der im BGW magazin erschienen ist. Darin berichten unter anderem Marie-Luise Eßrich von der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Lisa Dietermann von der mevanta Pflegegesellschaft mbH in Berlin, wie in ihren Einrichtungen Neuankömmlingen der Weg geebnet wird.

Gute Kommunikation – kurz erklärt

  • Informationen transparent machen: Informieren Sie als Unternehmensleitung regelmäßig über aktuelle Entwicklungen und zu sicherheits- und gesundheitsbezogenen Aktivitäten.
  • Verlässliche Kommunikationswege schaffen: Sorgen Sie nicht nur in Krisensituationen, sondern auch im Betriebsalltag für abgestimmte Kommunikationswege und -anlässe.
  • Räume schaffen: Auch der informelle Austausch der Beschäftigten ist wichtig. Dafür brauchen sie Räume und Ansprechpersonen.
  • Auf Augenhöhe reden: Als Führungskraft sollten Sie ein offenes Ohr für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben und gleichzeitig Ihre eigenen Erwartungen klar und eindeutig formulieren und aktiv Rückmeldungen einfordern.
  • Aufmerksam sein: Sicheres und gesundes Verhalten kann im Unternehmen nur gelingen, wenn alle im Team aufmerksam sind und ihre Ideen einbringen.
  • Einen wertschätzenden Umgang pflegen: Die Grundlagen eines höflichen Miteinanders helfen auch im Betrieb: ausreden lassen, aufmerksam zuhören und interessiert nachfragen. Gehen Sie als Führungskraft mit gutem Beispiel voran.
  • Eine gesundheitsorientierte Unternehmenskultur pflegen: Gesundheitsbewusstes Verhalten positiv zu kommentieren und gesundheitsschädigendes Verhalten wann nötig zu korrigieren, prägt das Unternehmensklima. Präventionsmaßnahmen setzen sich durch, wenn sie klar kommuniziert und kontinuierlich praktiziert werden.

Wie funktioniert das in der Praxis?

Konstruktiv miteinander zu reden ist oft nicht so einfach. BGW-Expertin Sabine Gregersen gibt Tipps, wie es gelingen kann.

Viele Beschäftigte in Pflege- und Betreuungsberufen erleben in ihrem Arbeitsalltag Gewalt und Aggression. Kommunikation kann bei der Bewältigung helfen: Auffanggespräche mit den Betroffenen.

Wie man Gewalt durch eine institutionalisierte Kommunikation vorbeugen kann, zeigt ein Praxisbeispiel aus den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.

Wie Sie den Einstieg finden

23.08.2019

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