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Illustration in den Farben orange und weiß zur Kampagne "kommmitmensch", mit Schriftzug "Gute Beteiligung ist ..."

Mit Beteiligung: das Wissen aller nutzen

Ergonomische Arbeitshilfen sind angeschafft, Arbeitsabläufe rückengerecht gestaltet – doch im betrieblichen Alltag geht es nicht voran. Die Geräte verstauben in der Ecke, alte Verhaltensweisen schleichen sich wieder ein. Erfahrungen, die jede und jeder an seinem eigenen Arbeitsplatz bereits erlebt hat. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Beschäftigten nicht ausreichend beteiligt wurden.

Besser mit Beteiligung

Betriebe, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei wichtigen Entscheidungen aktiv einbeziehen, nutzen ihr wichtigstes Potenzial: das Wissen und die Erfahrung ihrer Beschäftigten. Das ist ein Schlüssel zum Erfolg und gewinnbringend für alle. Das Unternehmen profitiert von praxisnahen Lösungen und gemeinsam erarbeiteten strukturellen Veränderungen. Gleichzeitig motiviert es Beschäftigte, wenn ihre Meinung erfragt und berücksichtigt wird. Und: Gemeinsam getroffene Entscheidungen haben die beste Chance angenommen und gelebt zu werden.

Gelungene Beteiligung: kein Selbstläufer

Um gemeinsam gute Ergebnisse zu erzielen, müssen die Voraussetzungen stimmen. Beteiligung darf nicht nur ein Lippenbekenntnis sein, sondern muss sich in den Strukturen und Abläufen des Betriebs widerspiegeln. Dazu gehören Möglichkeiten sich einzubringen und Führungskräfte, die sich aktiv und glaubwürdig für Beteiligung einsetzen. So entstehen Verlässlichkeit und das Vertrauen, dass Mitmachen ausdrücklich erwünscht ist.

Schichtarbeit durch Beteiligung besser gestalten

Dr. Heike Schambortski

Dr. Heike Schambortski
(Foto: privat)

Das sagt BGW-Präventionsexpertin Dr. Heike Schambortski

  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Möglichkeit zur Mitgestaltung erhalten, erleben ihre Arbeit als von ihnen gestaltbar. Das hält sie gesund und macht sie zufriedener.
  • Nur durch Beteiligung lässt sich herausfinden, ob sich unterschiedliche Wünsche an den Dienstplan womöglich ergänzen – und so Konflikte vermeiden.
  • Damit sich Alltag und Schichtarbeit besser miteinander vereinbaren lassen, sollten Beschäftigte Beteiligungsmöglichkeiten bei der Dienstplangestaltung wahrnehmen. Dazu gehört, die eigenen Wünsche klar zu äußern und auch mal "Nein" zu sagen.
  • Um ihre Bedürfnisse einfordern zu können, brauchen Beschäftigte die Sicherheit, dass ihre Interessen von Vorgesetzten ernst genommen werden. Das heißt nicht, dass jeder Wunsch erfüllt werden muss. Eine gute Unternehmenskultur ermöglicht einen wertschätzenden und offenen Umgang mit unterschiedlichen Wünschen.

Mehr Tipps, was Unternehmen und Beschäftigte tun können, um Schichtarbeit gemeinsam gesünder zu gestalten.

Wie Sie den Einstieg finden

18.02.2020

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