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Ausbildungsoffensive Altenpflege

Rund 30 Partner aus Bund, Ländern und Verbänden – darunter die BGW – haben die "Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege" auf den Weg gebracht.

Als starke Gemeinschaftsinitiative soll der erste bundesweite Ausbildungspakt für den Bereich der Altenpflege einen wesentlichen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten. Dazu wurde auch ein Informationsportal eingerichtet.

Umgesetzt werden die vereinbarten Maßnahmen in einem Zeitraum von drei Jahren bis Ende 2015. Zu den Zielvereinbarungen gehören unter anderem die Steigerung der Ausbildungszahlen, die Nachqualifizierung von bis zu 4.000 Pflegehelferinnen und Pflegehelfern zur Altenpflegefachkraft und die Steigerung der Attraktivität des Berufsfeldes beispielsweise durch verbesserte Gesundheitsförderung und leistungsgerechte Vergütung.

Die Bundesregierung hatte die "Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege" im vergangenen Jahr initiiert, unter Federführung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit Beteiligung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, des Bundesministeriums für Gesundheit und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Hintergrund der Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive ist die demografische Entwicklung und der wachsende Personalbedarf in der Altenpflege. So wird die Zahl der Leistungsbezieher in der sozialen Pflegeversicherung bis zum Jahr 2030 im Verhältnis zum Vergleichsjahr 2011 um knapp 40 Prozent auf dann 3,4 Millionen steigen. Daher wird auch der Bedarf an qualifiziertem Personal in der Altenpflege weiter wachsen.

Partner der Offensive sind darüber hinaus die korrespondierenden vier Fachministerkonferenzen der Länder, die Wohlfahrtsverbände, die Verbände der privaten Einrichtungsträger, die Berufs- und Fachverbände der Altenpflege, die Kostenträger, die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände, die BGW, die Gewerkschaft ver.di und die Bundesagentur für Arbeit.

Einige Kernziele der Vereinbarung sind:

  • Verstärkte Ausbildungsanstrengungen und bedarfsorientierte Erhöhung der Ausbildungskapazitäten bei Einrichtungen und Schulen
  • Erschließung des Nachqualifizierungspotenzials in der Altenpflege
  • Weiterbildungsförderung durch die Agenturen für Arbeit und Jobcenter
  • Weiterentwicklung der Pflegeberufe
  • Attraktive Arbeitsbedingungen in der Altenpflege
  • Gesellschaftliche Bedeutung des Berufsfeldes durch Öffentlichkeitsarbeit fördern

BGW-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Stephan Brandenburg erklärte: "Zu einer guten Pflege gehören gesunde und motivierte Mitarbeiter, sie sind ein Erfolgsrezept für Einrichtungen der Altenpflege. Dies wird erreicht, indem hohe qualitative Ansprüche an die Arbeitsbedingungen und den Arbeitsschutz gestellt werden."

Die BGW hat bereits mit ihrer Kampagne "Aufbruch Pflege" vieles erreicht und wird ihre Anstrengungen weiter fortsetzen, in dem sie ihr Know-how nun auch in die "Ausbildungsoffensive Altenpflege" einbringt und sich weiter für dieses Beschäftigungsfeld einsetzt.

Für Arbeitgeber: Einsteiger einfach online unterweisen

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