05.06.2008
3. BGW Trialog führt 250 Sicherheitsfachkräfte, Betriebsärzte und BGW-Experten zusammen - Gefährdungsbeurteilung Schwerpunkt der erfolgreichen Veranstaltung
Bestmöglicher Arbeits- und Gesundheitsschutz gelingt nur im konstruktiven Zusammenspiel aller beteiligten Fachleute. Dafür bot der 3. BGW Trialog Dresden an der BG-Akademie vom 29. bis 31. Mai 2008 optimale Gelegenheit. Zentrales Thema der Veranstaltung war in diesem Jahr die Gefährdungsbeurteilung. „Hinter diesem Wort steckt weitaus mehr als eine formale Pflicht des Betriebs. Sie bietet die Chance, Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren gezielt vorzubeugen“, so Professor Dr. Stephan Brandenburg (Mitglied der Geschäftsführung der BGW) am Eröffnungstag vor 250 Teilnehmern.

„Die Gefährdungsbeurteilung dient neben den Beschäftigten auch dem Unternehmer, denn nur mit gesunden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind Arbeitsabläufe und wirtschaftliche Erfolge dauerhaft zu sichern", unterstrich Prof. Dr. Brandenburg. An diese Zielsetzung knüpfte in ihrer Begrüßungsrede auch Ministerialdirigentin Annemarie Wiemer, Leiterin der Abteilung Arbeit im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit, an. Sie erinnerte besonders an die Pflicht der Unternehmer zur Erstellung der Gefährdungsbeurteilung und hob nochmals die Wichtigkeit des Instrumentariums in der Praxis hervor.
Handeln, bevor Gefahr entsteht
Einen umfassenden Überblick über den Stand und Ausblick der Gefährdungsbeurteilung gab Dr. Harald Gruber (Maschinenbau- und Metall-BG) in seinem Impulsvortrag. Darin zeigte er anschaulich auf, wie das Arbeitsschutzgesetz eine Rechtsgrundlage für den betrieblichen Arbeitsschutz in Deutschland geschaffen hat. Das Gesetz soll – entsprechend den Vorgaben der Europäischen Union – Sicherheit und Gesundheit von Beschäftigten am Arbeitsplatz sichern und verbessern.
„Es ist daher wichtig, Maßnahmen des Arbeitsschutzes vorausschauend und präventiv zu betreiben, noch bevor konkrete Gefahren entstehen können", betonte Dr. Gruber. Unfallversicherungsträger und staatliche Aufsichtsbehörden haben sich die Aufgabe gestellt, eine Leitlinie zur einheitlichen Umsetzung der geforderten Beurteilung der Arbeitsbedingungen zu erstellen. Dr. Gruber skizzierte wie durch die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene, kleine und mittlere Unternehmen unterstützt werden können... mehr >>
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Impressionen - im Bild festgehalten |
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Spannender ImpulsvortragEinen umfassenden Überblick über den Stand und Ausblick der Gefährdungsbeurteilung gab Dr. Harald Gruber (Maschinenbau- und Metall-BG) in seinem Impulsvortrag. download |
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Zusammenspiel zwischen Experten und PolitikSie legten den Teilnehmern die Gefährdungsbeurteilung ans Herz (von links): Professor Dr. Stephan Brandenburg (BGW), Ministerialdirigentin Annemarie Wiemer (Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit), Dr. Ulrich Winterfeld (BGAG) und Jörg Stojke (Leiter BGW-Akademie). |
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Wichtig für Arbeitnehmer und UnternehmerDie Wichtigkeit der Gefährdungsbeurteilung betonte Professor Dr. Stephan Brandenburg, Mitglied der BGW-Geschäftsführung, in seiner Rede. download |
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Interessantes ProgrammDie Teilnehmer des Trialogs konnten zwischen vielen Programmpunkten im Wechsel von Theorie und Praxis wählen. download |
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Wissensvermittlung am praktischen BeispielGefährdungen gehen auch von alltäglichen Reinigungsmitteln aus. download |
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Versuch am ModellarbeitsplatzDie Gefahren durch brennbare Stoffe wurden eindrucksvoll am Modellarbeitsplatz gezeigt. download |
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Die PodiumsdiskussionKompetente Antworten und wichtige Informationen gaben die Experten bei der Podiumsdiskussion. download |
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