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Frage: |
Wenn ich Handschuhe trage, schwitzen meine Hände stark. Was kann ich dagegen tun? |
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Antwort: |
Tragen Sie Handschuhe grundsätzlich nur so lange wie nötig. Wechseln Sie zwischen Feucht- und Trockenarbeiten so oft es geht. Viele haben gute Erfahrungen mit dem Tragen von Baumwollhandschuhen als Unterziehhandschuh gemacht. Diese müssen regelmäßig gewechselt werden, wenn sie "durchfeuchtet" sind. Unterstützend gibt es gerbstoffhaltige Hautschutzprodukte, die der Schwitzneigung in Handschuhen entgegenwirken. Es berät Sie Ihr Betriebsarzt. |
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Frage: |
Ich glaube, dass meine Hautveränderungen durch meinen Beruf verursacht sind. Was kann ich tun? |
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Antwort: |
Wenden Sie sich an Ihren Ihren Betriebs- oder Hautarzt. Wenn Sie einverstanden sind, meldet dieser Ihre Erkrankung der Berufsgenossenschaft. Sie können natürlich auch direkt Kontakt mit dem schu.ber.z, dem Schulungs- und Beratungszentrum der BGW, aufnehmen. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir dann ein individuelles Rehabilitationskonzept. Zusätzlich bieten wir für verschiedene Berufsgruppen Hautschutzseminare an. In der Vielzahl der Fälle gehen die Hauterscheinungen unter Anwendung geeigneter Schutz- und Pflegemaßnahmen zurück, und es ist ein nahezu beschwerdefreies Arbeiten möglich. |
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Frage: |
Wer bezahlt den Hautschutz (Handschuhe, Pflegesalben)? |
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Antwort: |
Grundsätzlich muss der Arbeitgeber die Kosten tragen. Betroffene Hauterkrankte, die an einem BGW-Hautschutzseminar teilgenommen haben, werden mit einem Starterpaket versorgt. |
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Frage: |
Gibt es einen Handschuh, den man generell empfehlen kann? |
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Antwort: |
Den "optimalen Handschuh" gibt es leider nicht. Unterschiedliche Risiken erfordern unterschiedliche Materialien. Der Einsatz gepuderter Latex-Handschuhe jedoch ist aufgrund ihrer hohen Allergiegefahr grundsätzlich nicht gestattet. Friseure:
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Frage: |
Gegen welche Stoffe bestehen (im Pflegeberuf) die häufigsten Allergien? |
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Antwort: |
Latex, Flächen- und Instrumentendesinfektionsmittel, Duft- und Konservierungsstoffe, Gummiinhalts-und Zahnfüllstoffe. Die meisten Handekzeme unserer Versicherten (Gesundheitsdienst, Friseure) sind jedoch nicht allergisch bedingt, sondern "Abnutzungsekzem" aufgrund der massiven Belastung der Haut durch Feuchtigkeit. |
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Frage: |
Mir stehen am Arbeitsplatz keine Handschuhe und Hautschutzcremes zur Verfügung. Was kann ich tun? |
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Antwort: |
Ihr Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, Ihnen geeignete Schutzmaßnahmen zur Verfügung zu stellen. Wenden Sie sich zunächst an Ihren Abteilungsleiter. Auch Betriebsarzt, Sicherheitsingenieur, Pflegedienstleitung, Hygieneschwester oder Betriebliche Interessenvertretung sind mögliche Ansprechpartner. |
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Frage: |
Ich arbeite in der Pflege und habe rote, raue und rissige Hände. Besteht eine Allergie auf das Desinfektionsmittel? |
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Antwort: |
Der größte Risikofaktor für Hautschäden im Gesundheitsdienst ist die Feuchtarbeit. Diese beinhaltet den Kontakt mit Wasser und das Tragen von Handschuhen. Es ist besonders wichtig, die Häufigkeit der Händewaschungen zu senken und diese nur dann durchzuführen, wenn Verschmutzungen sichtbar sind. Meistens liegt keine Allergie auf das Desinfektionsmittel vor. Dies können Sie bei Ihrem Hautarzt testen lassen. Sollten Sie eine Allergie auf einen Inhaltsstoff des Desinfektionsmittels haben, lässt sich in der Regel ein gut verträgliches Ersatzprodukt finden. |
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Frage: |
Habe ich eventuell eine Berufskrankheit an den Händen? |
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Antwort: |
Eine Berufskrankheit der Haut (BK Nr.5101, Berufskrankheitenverordnung) liegt vor, wenn:
Dies trifft zum Glück in den meisten Fällen (noch) nicht zu. Die Berufsgenossenschaft als Ihr Partner möchte Ihnen daher schon im Vorfeld Hilfe anbieten. Wenden Sie sich an uns. Wir haben verschiedene Möglichkeiten, vorbeugend aktiv zu werden. Auch das schu.ber.z, das Schulungs- und Beratungszentrum der BGW, hilft Ihnen weiter. |
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