Rückenberatung in der stationären Kranken- und Altenpflege
Wir stärken Ihnen den Rücken!
Die BGW hält vielfältige Angebote zur Rückenberatung bereit - nicht nur für betroffene Beschäftigte, sondern insbesondere auch für Unternehmen, die sich gezielt mit dem Thema Prävention von Rückenbeschwerden befassen wollen.

Erkrankungen des Bewegungsapparates und der Wirbelsäule machen ein Drittel aller Fehltage aus. Bei den Beschäftigten in der Pflege liegt das Risiko für Rückenbeschwerden oder bandscheibenbedingte Erkrankungen deutlich höher als in anderen Berufsgruppen. Dabei sind Rückenschmerzen kein Berufsrisiko, mit dem sich Ihre Beschäftigten abfinden müssen. Die Ursachen sind sehr komplex und es gibt kein einheitliches Krankheitsbild. Gezielte und wirkungsvolle Prävention verlangt daher einen ganzheitlichen Ansatz. Langfristig können Sie so die krankheitsbedingten Ausfallzeiten reduzieren und die Motivation und Arbeitszufriedenheit Ihrer Mitarbeiter steigern.
TOPAS_R lautet das Kürzel für das Präventionskonzept der BGW in Sachen Rücken: Mit einer Verknüpfung technisch-baulicher (T), organisatorischer (O) und personenbezogener (P) Maßnahmen des Arbeitsschutzes (AS) lässt sich Rückengesundheit (R) so fördern, dass die Pflegekräfte dauerhaft gesund und leistungsfähig ihrer Tätigkeit nachgehen können.
Unser Ansatz zielt primär darauf ab, die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsorganisation zu optimieren und damit die Rückenbelastungen Ihrer Beschäftigten wirksam zu verringern. Nutzen Sie unser Angebot zur Organisationsberatung zur Prävention von Rückenbeschwerden: Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir ein Konzept. Professionelle Berater unterstützen Sie in allen Phasen.
Dass dieses Beratungskonzept geeignet ist, die betriebliche Prävention von Rückenbeschwerden zu verbessern und gesundheitsfördernde Strukturen aufzubauen, zeigt auch eine Evaluation, die im Rahmen einer Dissertationsarbeit an der FU Berlin (Claudia Voelker, 2011) entstanden ist.
Haben Sie Interesse? Dann vereinbaren Sie einen kostenlose Termin zur Erstberatung.
Präventionskoordination / Vertriebsunterstützung und Beratersteuerung
Telefon: (040) 202 07 - 48 62, E-Mail: gesundheitsmanagement@bgw-online.de- Informieren Sie sich über Referenzbetriebe, die das Beratungsangebot bereits genutzt haben.
Weitere Angebote für Unternehmen und betroffene Beschäftigte
Für Beschäftigte mit berufsbedingten Rückenbeschwerden:
In der Rückensprechstunde, die von der BGW im Schulungs- und Beratungszentrum der BGW (kurz schu.ber.z) angeboten wird, geben wir Hinweise auf die Ursache Ihrer Rückenbeschwerden und zeigen Ihnen, wie Sie diesen entgegenwirken können. Das umfasst auch Trainingsmaßnahmen, die auf Ihren Tätigkeitsbereich zugeschnitten sind.
- Das Rückenkolleg, das die BGW zentral in Hamburg im berufsgenossenschaftlichen Reha-Zentrum anbietet, umfasst die ambulante Rehabilitation bei Patienten mit Schäden am Bewegungssystem, zum Beispiel Unfallverletzungen, Zustand nach Bandscheibenoperationen bis hin zur Versorgung der Patienten mit Heil- und Hilfsmitteln. Zusätzlich wird psychologische Betreuung bei der Schmerzbewältigung angeboten. Es richtet sich an Beschäftigte in Pflegeberufen, bei denen ein Verdacht auf eine berufsbedingte Wirbelsäulenerkrankung gemeldet wurde.
Für Unternehmen:
- Wir bieten Ihnen ein Grundseminar "Prävention von Rückenbeschwerden in der Pflege und Betreuung - Grundlagen" sowie das Aufbauseminar "Prävention von Rückenbeschwerden in der Pflege und Betreuung - Betriebliche Umsetzung" an. Wir machen Sie mit mit Ansätzen und Wegen vertraut, mit denen Sie Präventionsmaßnahmen umsetzen können. Wir informieren Sie über die rechtlichen Grundlagen und was diese für Sie und Ihren Arbeitgeber bedeuten. Sie erfahren, wie Sie eine Gefährdungsbeurteilung erstellen, wie Sie Maßnahmen auswählen, die für Ihre Einrichtung geeignet sind, und wie Sie deren Umsetzung initiieren.
Prävention von Rückenbeschwerden - TOPAS_R: Das Konzept der BGW für Pflege und Betreuung |
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