20.12.2011
Bewerben Sie sich jetzt: Qualifizierung betriebliches Gesundheitsmanagement
Motivierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, ein gutes Arbeitsklima, ein geringer Krankenstand und eine verbesserte Leistungsqualität sind nur einige Vorteile. Betriebliches Gesundheitsmanagement (bGM) ist eine Methode, systematisch die Gesundheitsförderung in die Organisationspolitik zu integrieren. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit ihren Potenzialen, Belastungen, Motivationen und Bedürfnissen stehen bei diesem Ansatz im Mittelpunkt. Sie bietet Einrichtungen, die ihr betriebliches Gesundheitsmanagement gezielt entwickeln möchten, die Möglichkeit, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Führungskräfte oder Projektleitungen zum Thema betriebliches Gesundheitsmanagement zu qualifizieren.
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Termine |
Für die reflektierenden Gruppengespräche bieten wir Ihnen folgende Termine an:
Die Veranstaltungen finden im Maritim Hotel Reichshof Hamburg, Kirchenallee 34 - 36, 22099 Hamburg, in der Zeit von 10.00 - 17.00 Uhr statt. Bitte melden Sie sich spätestens 14 Tage vor Ihrem Wunschtermin unter (040) 202 07 - 76 00 an. |
Ihre mündliche Prüfung können Sie an folgenden Terminen ablegen:
Bitte reichen Sie Ihre Arbeit so rechtzeitig ein, dass sie spätestens acht Wochen vor dem gewünschten Prüftermin vorliegt. Spätere Anmeldungen können wir leider erst beim nächsten Termin berücksichtigen. |

Ziele der Qualifizierung
Die Qualifizierung befähigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen ihrer betrieblichen Rolle und Funktion den Aufbau von Gesundheitsmanagement im Betrieb zu unterstützen, bGM–Projekte durchzuführen oder bei der Projektdurchführung zu beraten und das bGM in die betrieblichen Abläufe und Strukturen zu integrieren.
Nur wenn die Unternehmensleitung hinter den Maßnahmen steht, können diese Ziele erreicht werden. Voraussetzung für die Teilnahme an der Qualifizierung ist deshalb ein schriftlicher Projektauftrag der Unternehmensleitung für ein Projekt des betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Aufbau der Qualifizierung
Die Qualifizierung besteht aus folgenden Bausteinen:
- Teilnahme an Seminaren
- Durchführung eines Projektes
- Teilnahme an reflektierenden Gruppengesprächen
- Projektabschlussbericht
- Prüfung
1. Teilnahme an Seminaren:
Verpflichtende Teilnahme an allen Seminaren:
- Betriebliche Gesundheitsförderung durch Organisationsentwicklung (AG2)
- Unternehmensleitbild – Ausgangspunkt für modernen Gesundheitsschutz (AG3)
- Analyse der betrieblichen Gesundheitssituation (AG45)
- Methodenkompetenz für betriebliches Gesundheitsmanagement (MK1)
- Methodenkompetenz für betriebliches Gesundheitsmanagement (MK2)
- Methodenkompetenz für betriebliches Gesundheitsmanagement (MK3)
Wahlseminare:
- Ein Seminar des Mobilitätsmanagements (VS1, 3, 6 oder 12) und
- ein Spezialseminar zum Arbeits- und Gesundheitsschutz je nach Ihren persönlichen Voraussetzungen
Da die Seminare zu den arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren (AG) inhaltlich aufeinander aufbauen, empfehlen wir als Einstieg die Seminare AG2 und AG45, eine zwingend vorgeschriebene Reihenfolge gibt es jedoch nicht.
2. Durchführung eines Projektes
Voraussetzung für die Teilnahme an der Qualifizierung ist die Durchführung eines Projektes zu einem bGM-Thema mit Methoden des Projektmanagements im Betrieb. Fügen Sie den schriftlichen Auftrag der Unternehmensleitung für das Projekt der Bewerbung bei.
3. Reflektierende Gruppengespräche
Zusätzlich zur Seminarteilnahme setzt die Qualifizierung die verbindliche Teilnahme an einem reflektierenden Gruppengespräch pro Jahr voraus. Die Veranstaltung dient dabei dem Vertiefen und Reflektieren der praktischen Umsetzung und bietet die Möglichkeit, Fragen mit einer Organisationsberaterin oder einem Organisationsberater zu klären.
4. Projektabschlussbericht
In der schriftlichen Arbeit sollen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihr Projekt beschreiben und reflektieren. Ein Leitfaden dazu beschreibt die inhaltlichen und formalen Kriterien. Die schriftliche Arbeit reichen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach dem Besuch der erforderlichen Seminare im Bereich "Gesundheits- und Mobilitätsmanagement" ein.
5. Prüfung
Im Rahmen einer Gruppenprüfung, für die es mehrmals jährlich Termine gibt, präsentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Projekt. Nach bestandener Prüfung erhalten sie das Zertifikat, das ihnen die „Qualifizierung betriebliches Gesundheitsmanagement“ bescheinigt. Die Prüfungstermine werden im Internet bekannt gegeben und sind frei wählbar. Die schriftliche Arbeit ist spätestens acht Wochen vor dem angestrebten Termin einzureichen.
Dauer der Qualifizierung
Die Qualifizierung unterliegt keinem festgeschriebenen Curriculum. Die Dauer ist abhängig vom individuellen Besuch der Seminare und der Dauer des Praxisprojektes. Insgesamt sollte die Dauer der Qualifizierung einen Zeitraum von drei Jahren nicht überschreiten.
Kosten
Die Kosten für die Seminarteilnahme übernimmt die BGW. Für den Betreuungsaufwand wie beispielsweise die reflektierenden Gruppengespräche erhebt die BGW eine Pauschale von 300 €. Diese Kosten, zuzüglich Reise- und gegebenenfalls Übernachtungskosten, sowie die Prüfungsgebühr in Höhe von 200 € trägt das Unternehmen. Die Betreuungspauschale ist zu Beginn der Teilnahme an der Qualifizierung zu entrichten, die Prüfungsgebühr bei der Anmeldung zur Prüfung.
Voraussetzungen für die Teilnahme
Grundlagen in Projektarbeit wie Organisations-, Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten werden benötigt, um im Rahmen der Qualifizierung ein betriebliches Projekt des Gesundheitsmanagements durchzuführen und Veränderungsprozesse initiieren zu können.
Bei der Auswahl der Teilnehmenden achtet die BGW vor allem auf folgende Aspekte:
- Projektauftrag der Unternehmensleitung
- Abstimmung des geplanten Projekts mit den Ergebnissen der Gefährdungsbeurteilungen
- Strukturelle Anbindung in einem Steuerungsgremium zum Beispiel im Arbeitsschutzausschuss (ASA)
- Freistellungsmöglichkeiten für die Aufgaben im Projekt
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