Arbeitslogistik in der Altenpflege (al.i.d.a®)
Wie gesundheitsgerecht sind die Arbeitsbedingungen in der Pflege? Wie gesund sind die Pflegenden, wie "mitarbeiterfreundlich" die Arbeitsbedingungen gestaltet?
"Arbeitslogistik in der Altenpflege" (al.i.d.a) heißt, die Arbeitsabläufe in der Pflege gezielt zu untersuchen und Potenziale aufzuzeigen, diese zu verbessern. Erreicht wird dies durch eine Optimierung von Einsatzzeiten des Personals. al.i.d.a ist ein Beratungskonzept, das die auftretenden Belastungen (Arbeitsspitzen) im Pflegealltag aufzeigt und gleichmäßig über den Arbeitsalltag verteilt. Über- und Unterforderungssituationen kann so vorgebeugt werden. Das bedeutet eine Abkehr vom traditionellen Schichtmodell mit starren Vorgaben der Pflegeabläufe, die weder Bewohner- noch Arbeitsschutzinteressen ausreichend berücksichtigen.
Die Arbeitssituation der Beschäftigten wird spürbar verbessert, körperliche Belastungen können ebenso verringert werden wie Stress, Hektik und Zeitdruck. In bisherigen Projekten konnte al.i.d.a nachweisen, dass durch die eingeleiteten Maßnahmen erhebliche (Zeit-)ressourcen gewonnen werden, die den Beschäftigten zugute kommen und ihre Arbeitszufriedenheit deutlich steigern. Auch haben sich das Informations- und Kommunikationsverhalten in den Einrichtungen insgesamt deutlich verbessert. Den Beschäftigten bleibt spürbar mehr Zeit für die Betreuung der Bewohner.

Das Konzept
Für Träger: Jeweils vier bis sechs Einrichtungen werden in Form einer "gepoolten" Beratung (Workshops und Beratungen vor Ort) gemeinsam von einem externen Berater über 12 bis 18 Monate begleitet. In gemeinsamen Workshops und mit gezielten, individuellen Beratungen im Haus lernen die Projektbeteiligten aus den Einrichtungen ihre Organisation für die Zukunft zu gestalten.
Für Einzelhäuser: Die Einzelberatung bietet die Vorteile eines individuellen Projektbeginns und eine zügigere Bearbeitung der hausspefizischen Themen eines Betriebes. Allerdings entfällt der Erfahrungsaustausch in den Projektworkshops und somit auch die Möglichkeit zur direkten Vernetzung mit anderen Einrichtungen.
Nachfolgend eine Auswahl an Modulen und beispielhaften Beratungsthemen des Konzepts:
- Qualifizierung der Projektverantwortlichen: Moderationstraining plus Projektmanagementschulung
- Ist-Analyse: Mitarbeiterbefragung, Zeitleistungsanalyse, Interview zur Strukturqualität
- Workshopthemen wie zum Beispiel Personalreorganisation und Dienstplangestaltung, Optimierung der Schnittstellen, Reorganisation in der Einrichtung
Das Beratungskonzept richtet sich an Einrichtungen der stationären Altenpflege. Neben spezifischen Eignungskriterien, die über einen Fragebogen erfasst werden, muss in der Einrichtung die Bereitschaft für die zeitanteilige Freistellung der Projektleitung gewährleistet sein.
Sie wünschen weitere Informationen oder haben Anregungen?
E-Mail: gesundheitsmanagement@bgw-onlineTelefon: (040) 20 207 - 48 62
Flyer: Gute Pflege optimal organisieren - Arbeitslogistik in der Altenpflege (BGW al.i.d.a) |
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al.i.d.a® - Arbeitslogistik in der stationären Altenpflege - Projektabschlussbericht |
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Wege zu einer neuen Pflegequalität: al.i.d.a - Arbeitslogistik in der Altenpflege - Informationsbroschüre |
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Artikel "Pflege aktuell": Hilfe bei der Arbeitslogistik |
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