INQA Kooperationsprojekt Arbeitsschutz: Worum geht es? Wer ist beteiligt?

Foto: Projektgruppe

Es ist bekannt, dass Arbeits- und Gesundheitsschutz bei kleinen und mittleren Betrieben häufig nicht ankommt. Das Amt für Arbeitsschutz Hamburg und die BGW haben zwischen 2003 und 2006 ein Kooperationsprojekt in Hamburg durchgeführt mit dem Ziel, Instrumente, Konzepte und Praxishilfen zur Umsetzung eines modernen Arbeits- und Gesundheitsschutz für Kleinbetriebe zu entwickeln. Das Projekt wurde von der Beratungsfirma relations GmbH beraten und im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) über Mittel des Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit gefördert.

Am Beispiel der ambulanten Pflege wurde in diesem Projekt ein praxisnahes und umsetzbares Beratungskonzept entwickelt und erprobt, mit dem es gelang, einen wirkungsvollen und modernen Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Betrieben aufzubauen. Kernstück der Beratung ist die moderierte Gefährdungsbeurteilung.

In einem Folgeprojekt streben die beiden Institutionen die Verbreitung der entwickelten Instrumente und Konzepte in Pflegeeinrichtungen an und engagieren sich vorerst bis Ende 2009 besonders in Norddeutschland.

Amt für Arbeitsschutz

Amt für Arbeitsschutz HamburgDas Amt für Arbeitsschutz hat den gesetzlichen Auftrag den Arbeitsschutz in Hamburger Betrieben zu überwachen sowie Unternehmen im Arbeits- und Gesundheitsschutz zu beraten und zu unterstützen. Es sorgt dafür, dass Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in Hamburg weiter verbessert werden. Dazu ergreift es alle Maßnahmen, um Arbeitsunfälle zu verhüten, Gesundheitsgefahren zu vermeiden und Arbeit menschengerecht zu gestalten.


Ihre Ansprechpartner:
BGW
Carola Brennert
Tel.: (040) 202 07 - 75 65
E-Mail

Amt für Arbeitsschutz
Dr. Sabine Müller-Bagehl
Tel.: (040) 428 37 - 30 69
E-Mail: sabine.mueller-bagehl@bsg.hamburg.de