06.04.2009
Gesundheitsworkshops am Beispiel von ambulanten Diensten | RGM5
Geringerer Krankenstand und höhere Anwesenheitsquote
Die Gesundheitsprobleme in deutschen Betrieben sind groß. Krankheit und Invalidität verursachen in den Unternehmen Kosten, die in die Milliarden gehen. Seit einigen Jahren bemüht sich eine Reihe fortschrittlicher Betriebe, mit Hilfe von groß angelegten Gesundheitsprojekten gegen diese Probleme anzugehen. Dies hatte Erfolg: Sehr häufig wurde der Aufwand durch einen geringeren Krankenstand und eine höhere Anwesenheitsquote der Mitarbeiter belohnt. Gleichzeitig zeigten sich auch betriebswirtschaftliche Vorteile: effizientere Arbeitsabläufe, höhere Qualität der Arbeit, zufriedenere Patienten beziehungsweise Kunden und besser motivierte Mitarbeiter. Die BGW möchte die positiven Erfahrungen dieser Großprojekte auch Kleinbetrieben zugänglich machen. Das Programm „Gesundheitsworkshops in Kleinbetrieben“ ist speziell auf diese Unternehmensgröße zugeschnitten.

Unsere Broschüre ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Abschnitt beschreibt den praktischen Teil des Konzeptes: Inwiefern es speziell für Kleinbetriebe gilt, welche Leitfragen bei der Suche nach Gesundheitsgefahren helfen, wie die Sitzungen ablaufen und welche Kosten entstehen können. Am Ende des ersten Teils fasst die Broschüre den Nutzen des Verfahrens zusammen und zieht aus den bisher gemachten Erfahrungen ein Resümee, wobei auch die möglichen Stolpersteine genannt werden. Die Inhalte des Konzeptes wurden anhand eines Beispiels für einen Gesundheitsworkshop für einen ambulanten Dienst verdeutlicht.
Im Zentrum des zweiten Abschnitts steht ein Modell, welches den Zusammenhang zwischen arbeitsbedingten Belastungen und Erkrankungen beziehungsweise Unfällen im Betrieb herstellt. Eine Grafik und eine Tabelle beschreiben das System möglicher Belastungsfaktoren, die auf Berufstätige einwirken können.
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Medientyp: BGW ratgeber


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