08.07.2009
Achtung Allergiegefahr | M621
Die Broschüre informiert über die Allergiegefahr, die von Latexhandschuhen - insbesondere gepuderten - ausgeht. Die überarbeiteten und erweiterten Produktlisten geben einen Überblick zu Schutzhandschuhen mit niedriger Proteinkonzentration sowie alternativen Handschuhmaterialien.

Sie sollen schützen und können krank machen: Arbeitshandschuhe aus Naturlatex. Denn die Proteine aus der Milch des tropischen Gummibaumes verursachen Allergien. Von der Handschuhoberfläche gelangen sie in Haut und Atemwege. Das Allergierisiko steigt mit zunehmendem Gehalt von Latexproteinen im Handschuh. Gepuderte Handschuhe sind besonders gefährlich. Sie enthalten in der Regel deutlich höhere Proteinkonzentrationen, die sich zudem am Puder anlagern. Das An- und Ausziehen der Handschuhe wirbelt die Allergieauslöser durch die Luft und verteilt sie. Daher sollten laut der Technischen Regel für Gefahrstoffe 401 (TRGS 401) gepuderte Einmalhandschuhe aus Latex gar nicht mehr benutzt werden.
Beschränken Sie den Einsatz von Latexhandschuhen auf den gezielten Infektionsschutz. Halten Sie als Alternative geeignete Handschuhe aus Kunstgummi oder Kunststoff parat. Die BGW-Produktlisten helfen Ihnen bei der Auswahl.
Die Infoschrift richtet sich an alle Beschäftigten im Gesundheitsdienst, die häufig mit Latex in Kontakt kommen - wie Ärzte, Krankenschwestern oder Zahnarzthelferinnen.
Medientyp: BGW themen


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