04.02.2010

Hauterkrankungen und Hautschutz im Gesundheitsdienst

Berufsbedingte Hauterkrankungen stehen seit vielen Jahren an der Spitze der angezeigten Berufskrankheiten - die jährliche Neuerkrankungsrate wird in der Literatur auf etwa 0,5 bis 0,7 Neuerkrankungen pro 1000 Beschäftigte geschätzt (Coenraads et al. 2001) - und stellen damit ein bedeutsames gesundheitsökonomisches Problem dar.

Der überwiegende Anteil - das heißt über 90 % der berufsbedingten Hauterkrankungen - sind Handekzeme. Epidemiologische Studien haben dafür Beschäftigte in Feuchtberufen - dabei insbesondere Mitarbeiter im Gesundheitsdienst - als eine Hochrisikogruppe identifiziert (Dickel et al.).

Dieser Artikel bietet Informationen zur Gefährdungsbeurteilung, zu Schutzmaßnahmen, aber auch zur Auswahl von Hautmitteln.

Autor(en): Pohrt, Ute

Medientyp: Publikation allgemein

Download (0.2MB)