24.11.2009
Katzenbisse: Vorsicht Infektionsgefahr! - BGW: Wunden sofort desinfizieren
Katzen beißen nicht nur häufiger zu als Hunde, sondern in vielen Fällen führen Katzenbisse auch zu Infektionen, informiert die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), die gesetzliche Unfallversicherung für Tierärzte und andere Gesundheitsberufe.

Die feinen und spitzen Zähne von Katzen sind wie Injektionsnadeln: Sie können tief ins Gewebe eindringen und dort krank machende Erreger hinterlassen. „Eine Infektion greift schnell Sehnen, Gelenke und Nerven an“, weiß Dr. Lutz Nickau, Tierarzt und Präventionsexperte bei der BGW. „Dauerhafte Schäden oder sogar der Verlust eines Fingers können die Folge sein.“
Wunde sofort reinigen und desinfizieren
Die BGW, als gesetzliche Unfallversicherung für Tierärzte und ihre Angestellten mit der Thematik vertraut, rät daher: Wer von einer Katze gebissen wird, sollte die Wunde sofort reinigen und desinfizieren. Ist trotzdem nach einer Weile eine Schwellung und Rötung zu beobachten und setzen Schmerzen sowie das typische Pochen ein, sollte man spätestens dann einen Arzt oder die Notaufnahme eines Krankenhauses aufsuchen. Tierärzte und ihre Angestellten sollten Bisse bei der BGW als Arbeitsunfall anzeigen. Bei rund 50 Prozent der Katzenbisse, die ihr gemeldet werden, kommt es nach Angaben der BGW zu einer Folgeinfektion.
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Medientyp: Presseinformation

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