02.11.2011

Umgebungs- und Biomonitoring von Platin-Zytostatika beim HIPEC-Verfahren

Abbildung des Posters zum Thema Zytostatika und Biomonitoring

Anlässlich von Kongressen wurden wissenschaftliche Poster kreiert, die zusammengefasste Informationen zu fachspezifischen Themen enthalten. Dieses Poster wurde auf dem Freiburger Symposium (FFAS) "Arbeitsmedizin im Gesundheitsdienst" 2011 vorgestellt.

Bei der hyperthermen intraperitonealen Chemoperfusion (HIPEC) wird nach Entfernung makroskopisch sichtbarer Tumore im Bauchraum (Magen-, Kolon-, Ovarialkarzinom) das Restgewebe mit einer auf 41-43°C erwärmten Zytostatika- Lösung (meist Mitomycin C, Cisplatin oder Doxorubicin) über ein bis zwei Stunden mit Unterstützung eines technischen Gerätes gespült. Da die meisten Zytostatika zu den sogenannten cmr-Arzneimitteln (krebserzeugend, erbgutverändernd, fruchtschädigend) zählen, wird mit ihnen üblicherweise unter Einhaltung besonderer Schutzmaßnahmen, wie Sicherheitswerkbänke und spezieller Schutzkleidung umgegangen. Aufgrund der stetigen Zunahme der HIPEC-Operationen stellte sich für die BGW die Frage, inwiefern das OP-Personal bei der HIPEC-Methode gegenüber Zytostatika exponiert ist.

Autor(en): Schierl, R; Böhlandt, A; Novotná, J; Nowak, D; Heinemann, A

Medientyp: Plakat

Download (0.88MB)