07.11.2007

Beispiel Gute Praxis Einrichtung stationäre Altenpflegeeinrichtung

Einrichtung: Altenwohnzentrum Rostrup, Bad Zwischenahn

Multiplikator: Frau Brandt

Bezirksstelle: Delmenhorst

  1. Wie groß ist das Unternehmen? Wie viele Mitarbeiter arbeiten dort?
    Das Altenwohnzentrum Rostrup ist eine stationäre Altenpflegeeinrichtung der AWO Wohnen und Pflegen Weser Ems gGmbH. Sie beschäftigt 79 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit, die 94 Bewohnerplätze versorgen.

  2. Was war der Grund für die Maßnahmen? Was gab es für Probleme?
    Durch die immer knapper werdenden Ressourcen soll die wichtigste, nämlich das Personal gestärkt werden. Die Motivation der Mitarbeiter sollte erhöht werden und das Selbstbewusstsein gestärkt werden.

  3. Wie gestaltete sich die Lösung?
    Die Einrichtung entschloss sich gesu.per (Betriebliche Gesundheitsförderung durch Personalentwicklung) durchzuführen. Nach Bildung eines Steuerkreises und einer Problemanalyse wurden folgende Bausteine von einer Multiplikatorin an 32 Mitarbeiter aus der gesamten Einrichtung vermittelt:

    1. Transfertraining für Führungskräfte (1 x 1h)
    2. Zeitmanagement (Führungskräfte) (1 x 3,5h für 6 Personen)
    3. selbst organisiertes Arbeiten (2 x 2,5h für 8 Personen)
    4. Umgang mit schwierigen Pflegesituationen und Aufbauseminar (1 x 3,5h für 8 Personen)
    5. Stressimmunisierungstraining (1 x 4h für 9 Personen)
    6. Kommunikation Teil 1-3
      Kommunikation bewusst gestalten ( 4h für 10 Personen)
      Bedeutung und Nutzen von Feedback (3h für 10 Personen)
      Lob und Anerkennung (3h für 10 Personen)
    7. Bedarfsermittlung/SQ (1 Tag)

  4. Wie kann der Erfolg definiert werden?
    Die Erfolgskontrolle zeigte, dass die mit der Einrichtung vereinbarten Ziele nicht nur erreicht, sondern auch übertroffen worden sind. Die Mitarbeiter zeigen mehr Eigeninitiative und übernehmen mehr Verantwortung. Der Umgang miteinander ist selbstbewusster, partnerschaftlicher und kommunikativer geworden. Das eigene Anspruchsdenken wird kritisch hinterfragt. Die Mitarbeiter gehen mehr auf die Wünsche und Bedarfe der Bewohner ein. Schwierige Situationen werden effizienter gelöst.

    Es zeigte sich nach Beendigung von gesu.per eine große Nachhaltigkeit, unter anderem durch Folgeseminare.

  5. Wie bewertete der Betrieb die Durchführung?
    Die Zusammenarbeit mit Frau Brandt wurde in allen Bereichen als positiv bewertet und zudem als sehr effektiv und praxisnah empfunden.

  6. Links
    Abschlussbericht der Multiplikatorin
    Fragebogen

  7. Originalzitate
    „“Wir fühlen uns besser“
    „...alles auf den privaten Bereich übertragbar“
    „Ich denke, dass ich vieles umsetzen kann...“

  • Wie lauten die Ansprechpartner?

    Multiplikatorin: Frau Brandt Telefon (0441) 480 11 29
    Einrichtung: Lars Bonk Telefon (04403) 978 0

Medientyp: Infomaterial