30.08.2010
Bestandsaufnahme der Tätigkeiten mit Gefahrstoffen (Tätigkeitsinventarisierung)
In vielen Betrieben der BGW werden chemische Stoffe eingesetzt. im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung muss geklärt werden, ob eine Gefährdung für die Beschäftigten vorliegt und wie diese zu bewerten ist.

Eine Säule der Gefährdungsbeurteilung ist die Kenntnis der Tätigkeiten. Dabei sind neben den Gefahrstoffeigenschaften auch die verwendete Mengen, die Dauer und die Häufigkeit des Einsatzes ebenso wie die angewandten Arbeitsverfahren zu erfassen.
Die BGW führt diese Ermittlungen als Bestandsaufnahme für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen durch (Tätigkeitsinventarisierung). Mittels betrieblicher Befragungen und Ortsbesichtigungen werden im Rahmen eines speziellen Projekts die wesentlichen Informationen zur Gefährdungsbeurteilung erhoben. Gestartet wurde die Bestandsaufnahme in der Altenpflege, wobei die Abteilungen Pflege, Küche, Hauswirtschaft und Haustechnik im Mittelpunkt stehen. Als weitere Branche wurden die Veterinäre und deren Tätigkeiten mit Gefahrstoffen durchleuchtet. Die Daten werden derzeit ausgewertet. Aktuell werden die Tätigkeiten in der Branche "Kliniken" ermittelt.
Aufbauend auf die Bestandsaufnahme können die weiteren Schritte der Gefährdungsbeurteilung bearbeitet werden. Es handelt sich dabei insbesondere um die Bewertung der Risiken und die Festlegung von Schutzmaßnahmen. Diese Punkte werden in dem Projekt Branchenbausteine behandelt.
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Medientyp: Fachartikel
Gefahrstoffe in der Tiermedizin - Tätigkeitsinventarisierung - |
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