14.01.2004
Messtechnische Untersuchungen in formaldehybelasteten Arbeitsbereichen des Gesundheitsdienstes
Auf der Suche nach wirkungsvollen Desinfektionsmitteln zum Schutz gegen Infektionsgefährdungen greifen Hygienefachleute oftmals auf bewährte Wirkstoffe zurück. Dazu zählt auch Formaldehyd, das im Krankenhaus und in Arztpraxen unter anderem zur Flächendesinfektion, Instrumentendesinfektion und zur Desinfektion von Endoskopen eingesetzt wird.

In der Pathologie wird Formaldehyd zur Härtung und Konservierung von Gewebeproben verwendet. Auf grund des verbreiteten Einsatzes von Formaldehyd und anderen Aldehyden im Gesundheitsdienst und der damit verbundenen hohen Relevanz für den Arbeitsschutz hat die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), neben anderen für den Arbeitsschutz zuständigen Institutionen, bereits viele dieser Arbeitsplätze exemplarisch untersucht. Im Artikel werden die Ergebnisse der Untersuchungen und die Bewertung der Arbeitsplätze unter Berücksichtigung des jetzigen deutschen Luftgrenzwerts von 0,62 mg/m³ für Formaldehyd und einer möglichen Grenzwertänderung dargestellt.
Autor(en): Wolfgang Wegscheider
Medientyp: Fachartikel


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