18.12.2003
Arbeitsbedingungen und Stress bei Erzieher/innen
Vorgestellt werden die Ergebnisse einer BGW-DAK-Studie über den Zusammenhang von Arbeitsbedingungen und Stressbelastungen in ausgewählten Berufsgruppen bzw. Betriebsarten.

Stress kann vielfältige Ursachen haben. Stress kann durch Belastungen im Arbeitsalltag oder auch im privaten Bereich entstehen. Ob wir viel oder wenig „Stress haben“, hängt darüber hinaus davon ab, wie wir mit Belastungen umgehen.
Eine hohe Stressbelastung hat Einfluss auf die Lebensqualität, kann Krankheiten verursachen und sogar das Unfallrisiko erhöhen.
Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat sich daher im Rahmen des Projektes „Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren“ mit den Auswirkungen von stressverursachenden Arbeitsbedingungen auf die Gesundheit und das Unfallrisiko der Beschäftigten befasst.
Zusammen mit der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) wurden im Sommer und Herbst 2000 Beschäftigte aus 23 Berufsgruppen bzw. Betriebsarten zu ihren arbeitsweltbezogenen Stressbelastungen befragt.
Ziel der Befragung war es, Berufsgruppen bzw. Betriebsarten zu identifizieren, in denen die Beschäftigten unter einem überdurchschnittlichen Stressniveau leiden. Die Gruppe der Erzieher/innen kristallisierte sich im Laufe der Untersuchung als eine der besonders stark belasteten Berufsgruppen heraus.
Im vorliegenden Bericht werden die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung für die Berufsgruppe Erzieher/innen dargestellt. Die Analyseergebnisse sollen den Betroffenen und Verantwortlichen in den jeweiligen Bereichen als Informationsgrundlage dienen, um Präventionsmaßnahmen abzuleiten und Veränderungsprozesse anzustoßen.
Autor(en): IGES Institut für Gesundheits- und Sozialforschung GmbH
Medientyp: Abschlussbericht


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